Ja, Befürworter und Gegner des Betreuungsgeldes denken zu kurz! Zum vorgeschlagenen bedingungslosen Grundeinkommen gibt nämlich noch eine sozialere Alternative (sozial ist, was Arbeit schafft), nämlich das Erziehungsgehalt (EZG). Es wird an a l l e Eltern bezahlt. Das EZG ist steuer-und abgabepflichtig, stützt also den Arbeitsmarkt. Es vermindert Arbeitslosigkeit ( Erzieher/innen, betreuende Eltern). Es spart daher ALG II, Wohngeld und ersetzt Elterngeld und Landeserziehungsgeld. Das EZG finanziert sich über Steuerpflicht z. T. selbst (im Einzelfall bis zu 42%). Es hilft gerade auch Alleinerziehenden und entlastet die Kommunen deutlich, denn es werden weit weniger Krippenplätze zu finanzieren sein.
Das Erziehungsgehalt schafft echte W a h l f r e i h e i t. Eltern können ohne finanziellen Druck wählen, ob sie ihre Kinder selbst betreuen, oder ob, und wie sie ihre Kinder betreuen lassen.
Das Modell EZG orientiert sich am durchschnittlichen Bruttolohn eines Arbeitnehmers ( obwohl Eltern täglich weit mehr als 8 Std. arbeiten), und es wird nach Kinderzahl und -alter gestaffelt. Das EZG ist ein Modell der ökologisch-demokratischen Partei ödp. Es wurde von Experten berechnet und ist durch Umschichtung finanzierbar. Info: http://www.oedp.de/themen/familie-kinder