ökologisch-demokratische Partei

Verkehr

Stuttgart 21 gräbt anderen wichtigen Vorhaben das Wasser ab!

Der Landesvorsitzende Bernd Richter der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) kritisiert die Verzögerung bei der Elektrifizierung der Südbahn Ulm – Lindau. Damit werden ebenso wie bei den fehlenden Geldern für den Ausbau der Rheintalbahn oder der Gäubahn (Stuttgart-Zürich) die größten Befürchtungen wahr, dass Stuttgart 21 zu viel Geld bindet und damit anderen Vorhaben das Wasser abgräbt. Deshalb wäre es verkehrspolitisch am sinnvollsten, Stuttgart 21 zu beerdigen, damit Gelder für den flächendeckenden Schienenausbau zur Verfügung stehen. Ob dies rechtlich noch möglich ist, liegt natürlich nicht mehr in unserer Hand, so Bernd Richter. Das Volk entscheidet vermutlich Ende November darüber, ob das Land nur die bislang zugesagten Gelder zur Verfügung stellt.

ÖDP unterstützt Forderung nach neuen Mobilitätskonzepten

Die Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) Baden-Württemberg unterstützt die Forderung des designierten Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann nach neuen Mobilitätskonzepten. Dass die Autokonzerne protestieren, zeige nur, dass sie an wirklich umweltfreundlicher Mobilität nicht interessiert sind. Wenn Kretschmann aufgrund der Kritik nun zurückrudere, so werde die wahre Verkehrsproblematik verschleiert.

Kilimaretter E10 - Agrosprit?

Ab Februar 2011 wird ein Großteil der Tankstellen in Deutschland den neuen Agro-Kraftstoff E10 anbieten. Das angebliche „Biobenzin“ soll CO2-Emissionen reduzieren.

Doch Agrosprit ist kein Klimaretter, sondern verursacht Hunger und zerstört natürliche Ökosysteme. Auch die neue Nachhaltigkeits-Zertifizierung für Biokraftstoffe bringt keine Verbesserung. Sie ist eine Mogelpackung und dient dem Greenwashing von Agrosprit. weiterlesen

ÖDP fordert mehr Sicherheit von der Bahn

Frankenberger: „Sicherheit vor Profit” ÖDP fordert mehr Sicherheit von der Bahn

ÖDP-Landesparteirat: Risiken und Ungereimtheiten bei Stuttgart 21 überwiegen

Stuttgart 21 (=Tunnelbahnhof) oder modernisierter Kopfbahnhof 21 (K 21) war eines der wichtigen Themen des Landesparteirats der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP). weiterlesen

Deutschland kommt nicht zum Zug

Stuttgart, 23.02.2010: Nach einer Untersuchung der Organisation „Allianz pro Schiene“ und des Beratungsunternehmens SCI Verkehr geht Deutschland einen nationalen Sonderweg und droht, den internationalen Anschluss zu verpassen. Die Pro-Kopf-Investition in die Schieneninfrastruktur ist in den großen europäischen Industrieländern merklich höher als in Deutschland. So gibt die Schweiz 284 Euro pro Kopf und Deutschland nur 47 Euro pro Kopf aus.

Viele Projekte werden auf die lange Bank geschoben. Beim Ausbau der Rheintalschiene zwischen Basel und Offenburg fehlt das Geld für den Lärmschutz, bei der Gäubahn für das zweite Gleis, welches schon einmal vorhanden war, und am Hochrhein zwischen Basel und Schaffhausen die Elektrifizierung.

Man kann sich für den langersehnten und unnötigen Börsengang der Bahn kaputt sparen. Das wenige Geld, welches investiert wird, gibt man für Imageprojekte aus, welche die Mehrheit der Bürger im Land ablehnen.